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In der Reinkarnationswahrnehmung werden durch Rückführungen verdrängte Erinnerungen erfahrbar gemacht.
Zu starke, unverarbeitete Erfahrungen in früheren Leben führen zu Problemen im jetzigen Leben. In den Problemen, mit denen wir heute konfrontiert werden, treten verdrängte Erinnerungen zunächst auf unbewusster Ebene in Erscheinung. Ungelöste Konflikte aus früheren Leben melden sich über unser Unterbewusstsein als irritierende Erlebnisse und durch psychosomatische Symptome.
Rückführung in ein früheres Leben werden bei mir durch eine Tiefentrance eingeleitet. So erhält und erlebt der Rückgeführte bewusst alle Informationen über sein früheres Leben. In meiner Tätigkeit der Reinkarnationserfahrung durch Rückführungen hat sich herausgestellt, dass der Klient eine Fülle von Informationen liefert. Das Material aus früheren Leben ist dramatisch und traumatisch, deshalb muss ich in der Reinkarnationserfahrung helfen, wenn Klienten meinen, das wäre zu viel für sie.
Aus der jahrelangen Erfahrung mit Rückführung in frühere Leben hat sich herausgestellt, dass es keine "reine Phantasie" gibt. Der Klient mag in der Anfangs-Phase einer Rückführung streckenweise glauben, etwas wäre nur seine "Vorstellung", aber die Vorstellung ist die Zusammenfassung all dessen, was einem Menschen in früheren Leben und in diesem Leben jemals widerfahren ist. Jede Phantasie basiert so oder so in der Wirklichkeit. Verfolgt man die Phantasie zurück in einen Körper in der physischen Realität, dann hört die Phantasie auf, Phantasie zu sein.
Durch Rückführung in ein früheres Leben kann man viele verschiedene Erlebnisse finden, aber in der Durchführung konzentriere ich mich zuerst auf das aktuell wichtigste Problem mit dem größten Leidensdruck. Von dem heutigen Problem ausgehend steigt die Reinkarnationsdurchführung ein in die Rückführung der dazu passenden früheren Leben.
Oft ist das letzte Leben vor dem jetzigen der Schlüssel für alle aktuellen Probleme. Die Rückführung in das letzte Leben kann deshalb, wenn man die damaligen traumatischen Erlebnisse richtig bearbeitet, ganze Problemkreise auflösen. Die Reinkarnationsdurchführung arbeitet aber in der Regel immer dort, wo das Unterbewusstsein des Klienten uns hinführt.
Sie nehmen vielleicht an, dass eine Rückführung eingeleitet wird mit Sätzen wie "Gehen Sie zurück nach ..." oder "Suchen und finden Sie ...". Dadurch wird aber das Unterbewusstsein in eine suchende Haltung versetzt. In der Reinkarnationsdurchführung sagen wir statt dessen: "Sie sind schon dort, nennen Sie mir nun die ersten Worte, die Ihnen einfallen, die uns mit dem Geschehen verbinden. Sie haben es bereits gefunden, welches sind die ersten Worte, die Ihnen einfallen."
Die ersten Worte des Klienten bei einer Rückführung liefern bereits eine Fülle von Daten und stellen bereits einen Teil des Problems dar. Selbst wenn der Klient sagt "Ich weiß nicht", ist davon auszugehen, dass dies seine Antwort auf die Frage ist.
Fixe Ideen, was ein früheres Leben ist und wie es aussehen soll, kommen oft der gemeinsamen Arbeit bei der Rückführung in die Quere. In manchen Fällen muss man erst einmal mit diesen Vorstellungen aufräumen. Oft wäre es besser, die Klienten würden überhaupt nicht an Reinkarnation glauben. Es reicht aus, wenn jemand die Bereitschaft hat, diese Thematik auszuprobieren.
Rückführung in ein früheres Leben ist in einer Reinkarnationsdurchführung nur unter bestimmten Voraussetzungen sinnvoll. Beim Klienten sind Offenheit und die Bereitschaft, mit aller Konsequenz an sich zu arbeiten erforderlich. Reine Neugierde ist keine gute Voraussetzung für Reinkarnationsdurchführungen. Jedoch verbirgt sich oft hinter der so genannten Neugierde der tiefe Wunsch, mehr über sich herauszufinden, und das rechtfertigt durchaus einen Termin zur Rückführungen in frühere Leben.
Durch die Rückführung und Aufarbeitung früherer Leben wird der Kern der Lebensschwierigkeiten sofort berührt. Sehr schnell können sich Veränderungen beim Klienten einstellen. Es kommt vor, dass nach zwei bis drei Sitzungen grundsätzliche Konflikte und Lebensfragen schon gelöst wurden.
Andere Problemkreise dauern etwas länger und machen neue erlebte Lebenssituationen erforderlich. Das Leben passt sich unserem neuen Bewusstseinszustand unmittelbar an und spielt uns genau die neuen Situationen zu, die wir brauchen, um weiterzukommen.
Es kann zum Beispiel vorkommen, dass in einer Rückführung "Angst vor engen Räumen" vorkommt und prompt bleibt am nächsten Tag der Fahrstuhl stecken und der Klient bleibt in dem engen Raum für bange Minuten eingeschlossen. Das Schicksal gibt ihm eine wunderbare Gelegenheit, dieses Problem nochmals neu zu durchleben und seine eigenen Reaktionen bewusst zu erfahren.
Erfolgreich verarbeitete Rückführung in frühere Leben führt zu Veränderungen – wir werden vor neue Aufgaben gestellt. Wir bekommen neue Arbeitsstellen, neue Wirkungsfelder geboten, die Beziehung zum Partner kommt auf eine neue Ebene, neue Ambitionen und Interessen erwachen. Es können auch Krisen auftreten, wenn das für den Reifungsprozess erforderlich ist. Begleitende Gespräche nach den Rückführungen sind deshalb notwendig, um die eintretenden Veränderungen mit dem Klienten zu besprechen.
Rückführungen in frühere Leben erlauben dem Menschen, seine natürliche Identität in Freiheit und Verantwortung zu entfalten, indem er sich von alten Identitäten trennt. Er wird spontan, lebt in der Gegenwart, sieht das Leben realistischer und nutzt mehr von seinem kreativen Potential. Da ich mich selbst als die Ursache meines Schicksals erkenne, kann ich es konstruktiv in die Hand nehmen und notwendige Veränderungen aktiv herbeiführen.
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